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Hujambo Habari – Unser Montageleiter unterstützt den Bildungsaufbau in Afrika

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Mit Bildungsauftrag im Gepäckträger

Es ist eine Idee, die mehr als nur bewun­derns­wert ist. Unser Mon­ta­ge­l­ei­ter Jörg Leh­mann und seine Frau unter­stüt­zen jedes Jahr gemein­sam mit ein­hei­mi­schen Part­nern die Schul- und Bil­dungs­ar­beit in Ver­bin­dung mit dem Auf­bau von kom­mu­na­len Netz­wer­ken und Struk­tu­ren. Dafür sam­meln die bei­den Schul- und Lehr­ma­te­ria­lien oder kau­fen bei Bedarf auch bestimmte Bücher/Materialien zu.

Einen ers­ten Schritt haben sie 2017 getan und gemein­sam mit den Part­nern vor Ort in der Pro­vinz Kivu der DR Kongo sowie Uganda eine Lie­fe­rung von Schul- und Lehr­ma­te­ria­lien per­sön­lich ver­teilt. „Die prak­ti­schen Erfah­run­gen aus der Umset­zung des Pro­jek­tes zei­gen, dass es mög­lich ist, mit weni­gen Mit­teln die Men­schen in kriegs-und kon­flikt­ge­plag­ten Regio­nen bei dem Wie­der­auf­bau einer sozia­len Gesell­schaft zu unter­stüt­zen“, begrün­det Leh­mann stolz seine soziale Initia­tive.

Die Idee zu die­sem Pro­jekt und zur Grün­dung des Ver­eins „Hujambo Habari –Schul­pro­jekt Ost­afrika“ e.V. kam den Leh­manns auf ihrer Reise durch Ost­afrika, u.a. in der DR Kongo, Uganda und Kenia, bei der sie mit dem Fahr­rad „am Weges­rand“ unter­wegs waren. „Wir  haben  auf  unse­rer Reise  viele Schu­len  besucht und Men­schen ken­nen­ge­lernt, die in ihrer Region/ihrem Ort etwas ver­än­dern und bewe­gen wol­len. Dar­aus  ist  die Idee  für  unser  Pro­jekt ent­stan­den: Mit unse­rem klei­nen Ver­ein möch­ten wir per­sön­lich und gemein­sam   mit unse­ren ein­hei­mi­schen Part­nern eine Hilfe vor Ort leis­ten“, erläu­tert Leh­mann.

Ein Reisebericht

Für einen beson­de­ren Ein­blick gibt es hier einen kur­zen Rei­se­be­richt aus die­sem Jahr:

Erst­mal an alle vie­len, vie­len Dank für die Unter­stüt­zung beim Pro­jekt. Das was wir da erreicht haben, war nur durch euch alle mög­lich.

Die letzte Woche war wie­der sehr beein­dru­ckend. Seit unse­rem letz­ten Besuch hat sich in der klei­nen Stadt Kal­ehe, im Insti­tut ISTD und bei den Gemein­schaf­ten viel getan. Die Schu­len und die Men­schen arbei­ten zusam­men mit den ande­ren Kom­mu­nen. Das ist haupt­säch­lich durch unse­ren beson­de­ren Freund Ber­tin mög­lich gewor­den. Er hat für unse­ren Besuch Näher orga­ni­siert und wäh­rend unse­ren Besuchs in eini­gen Schu­len waren wir auch in einer klei­nen Art Aus­bil­dungs­stätte für Näher und Tisch­ler. Die leben aller­dings unter sehr, sehr ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen, wenn man das sel­ber nicht gese­hen hat, glaubt man es kaum.
Die Men­schen haben hier oft nichts und leben im Müll. Kin­der erfreuen sich an den ein­fachs­ten Din­gen. Sehr viel Lebens­freude haben die Men­schen hier über die Musik. Sie haben uns sogar einen  per­sön­li­chen Song kre­iert.
Von dem weni­gen was wir hier getan haben waren die Men­schen so dank­bar, dass wir mit fast mehr wie­der abge­reist sind, als wir gebracht haben. Es gab für uns eine Ziege, einen Trut­hahn, ein Huhn und viel Lebens­freude.
Eines der größ­ten Pro­bleme sind hier die vie­len Kin­der, die immer mehr und mehr wer­den. Es ist sehr schwie­rig an die Leute heran zu kom­men und sie davon zu über­zeu­gen nicht so viele Kin­der zu zeu­gen.
Uwe hat es hier rich­tig erkannt bzw. beob­ach­tet: die­je­ni­gen, die hier viel ver­än­dern möch­ten, sind die Frauen.
Für die Zukunft gibt es sehr viele Ideen und Träume und Arbeit. Vor 3 Jah­ren hat­ten wir auch viele Träume und einige sind bereits wahr gewor­den.
Ziel ist es zu ver­su­chen Ber­tin und sein Team im Auf­bau der Bil­dung in jeder Hin­sicht zu unter­stüt­zen. Unter ande­rem wol­len wir ver­su­chen in Bukavu Bücher zu dru­cken. Die Werk­stät­ten möch­ten wir auch gern wei­ter unter­stüt­zen, durch Näh­ma­schi­nen und Werk­zeug. Aber wir möch­ten auch ver­su­chen die Leh­rer wei­ter aus­zu­bil­den und sie bei ihren Ideen für prak­ti­sche Bil­dungs­pro­jekte zu unter­stüt­zen.

Bevor es einige Impres­sio­nen aus dem aktu­el­len Pro­jekt gibt, hier die Mög­lich­kei­ten der Unter­stüt­zung.

Wie kann ich unterstützen?

Wel­che Schul- und Lern­ma­te­ria­lien wer­den benö­tigt?

  • Schul­bü­cher für Vor­schule bis Ober­schule in Fran­zö­sisch, Eng­lisch oder Swa­hili
  • Lernmaterialien/ Lehr­mit­tel z.B. Lern­pos­ter (Englisch/ fran­zö­sisch), Lern­spiele, Bau­käs­ten, Taschen­rech­ner, Mate­ria­lien für geo­me­tri­sches Zeich­nen, Mal­käs­ten, Bas­tel­ma­te­rial, Land­kar­ten
  • Fach­bü­cher für Aus­bil­dung und Stu­dium in Eng­lisch oder Fran­zö­sisch
  • Mate­ria­lien und Lehr­mit­tel für Stu­dium und Erwach­se­nen­bil­dung
  • Sport­ge­rä­te/-mate­ria­lien
  • Musik­in­stru­mente
  • Tisch­ler­werk­zeuge

Finan­zi­elle Unter­stüt­zung

Natür­lich darf gerne gespen­det wer­den. Für mehr Infor­ma­tio­nen bitte an fol­gende Kon­takt­da­ten wen­den:

tine.lickert[@]web.de

hujambo-habari[@]web.de

www.teamll-groenland.de

 

Natürlich unterstützen auch wir als NILES-SIMMONS dieses Vorhaben und wünschen Jörg weiterhin maximale Erfolge für sein Projekt und sind stolz einen solchen Mitarbeiter bei uns zu haben.

 

Bildergalerie

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